Deutschland Bitcoin-Geldautomatenbetreiber jetzt ohne Lizenz illegal

Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat angeordnet, dass alle deutschen Betreiber von Bitcoin-Geldautomaten lizenziert werden müssen, bevor sie im Land tätig werden dürfen.

Dies erfolgt, nachdem die Aufsichtsbehörde bereits mehrere Geldautomatenhersteller im Land stillgelegt hat. Anfang dieses Jahres hat die BaFin KKT UG, einen der größten Bitcoin-Geldautomatenbetreiber laut Bitcoin Code des Landes, angewiesen, sein Geschäft zu schließen.

Die Aufsichtsbehörde veröffentlichte eine entsprechende Erklärung, in der es hieß, dass Betreiber von deutschen Bitcoin-Geldautomaten, die Vermögenswerte wie Litecoin und Bitcoin anbieten, lizenziert werden müssen.

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Die Anordnung gilt jedoch für neue Geldautomaten von Germany Bitcoin. Auch die Dienstleister für diese Automaten werden nicht verschont, da sie bei unautorisiertem Betrieb behördlichen Maßnahmen unterliegen.

Außerhalb Deutschlands Bitcoin-Geldautomatenbetreiber hat die BaFin für Krypto-Asset-Custodians, die in Deutschland tätig werden wollen, eine Zwangslizenz zur Pflicht gemacht. Offenbar versucht der Autor sicherzustellen, dass eine regulierte Krypto-Währungsindustrie auf breiter Front erreicht wird.
Deutschland Bitcoin-Geldautomaten wachsen, nicht der Mainstream

Krypto-Geldautomaten gewinnen weltweit zweifellos an Zugkraft, aber die Technologie muss sich erst noch durchsetzen. Krypto-Geldautomaten haben ihren Weg in Länder wie die USA, Kanada, Europa und sogar Afrika gefunden.

In den deutschen Top-Städten gibt es laut Coinradar.com nur 28 Krypto-Geldautomaten, die weit unter dem liegen, was man als Mainstream-Technologie bezeichnen kann. Die Automaten ermöglichen den Handel mit Bitcoin und vielen anderen Krypto-Münzen.

Krypto-Geldautomaten sind weltweit unter Beschuss

Im Gefolge der strengen Vorschriften der BaFin haben auch die Aufsichtsbehörden in anderen Ländern das scheinbar weltweite Vorgehen gegen Geldautomaten mit kryptoelektronischer Währung fortgesetzt.

In Kanada zum Beispiel erkennen Änderungen des Gesetzes über Erträge aus Straftaten (Geldwäsche) und des Terroristenfinanzierungsgesetzes nun Kryptounternehmen als Gelddienstleistungsunternehmen an.

Francis Pouliot, Chief Executive der lokalen Krypto-Tauschfirma BullBitcoin, sagte auf Twitter, dass die neue Gesetzgebung in erster Linie Unternehmen betreffen würde, die Krypto gegen Bargeld bei Bitcoin Code tauschen. Pouliot sagte, dass die Geldautomatenbetreiber von Bitcoin am stärksten betroffen seien, da sie nun alle Transaktionen im Wert von 10.000 CAD oder mehr melden müssten.

Diese Vorschriften werden vor allem bargeldbasierte Unternehmen wie Bitcoin-Geldautomaten betreffen. Die meisten Bitcoin-Unternehmen verfügten bereits über strenge KYC-Maßnahmen, um betrügerische Transaktionen (Ausgleichsbuchungen) zu verhindern oder weil sie von ihren Bank- oder Zahlungsverarbeitungspartnern dazu verpflichtet wurden.